Orte desWiderstands

Der Bahnhof

Einer der wichtigsten Orte für den Widerstand in Luckenwalde war der Bahnhof. Das kommt daher dass die Widerstandsgruppe “Gemeinschaft für Frieden und Aufbau” nicht nur Mitglieder in Luckenwalde hatte, sondern auch in Berlin und Brandenburg, welche bei der Verteilung und Vervielfältigung der Flugblätter halfen. So wurde der Bahnhof ein wichtiger Knotenpunkt für die Verteilung der Flugblätter und sorgte dafür, dass die Mitglieder in ganz Berlin und Brandenburg mobil waren, also ohne Probleme von Berlin nach Luckenwalde reisen konnten und auch andersherum. Dazu kommt das am Bahnhof oft Juden ankamen die sich hier in Luckenwalde verstecken wollten. Als Erinnerung dafür steht dort heute eine Gedenktafel.

Das Gasthaus "Zur kleinen Hütte"

Besonders wichtig für die Widerstandgruppe war ein sicherer Treffpunkt. Dieser wurde ein kleines Lokal in Luckenwalde genannt “zur kleinen Hütte”. Dort trafen sich die Mitglieder regelmäßig, um über Aktionen des Widerstandes zu beraten.

Stalag III A

Im Kriegsgefangenen Lager in Luckenwalde bildeten sich Ansätze für eine Widerstandsgruppe, jedoch kam diese im eigentlichen Sinne nicht zustande. Dennoch fanden sich im Stalag III A wichtige Verbündete für die Gemeinschaft für Frieden und Aufbau. Es herrschte eine enge Zusammenarbeit.

Karl-Marx-Str. 6

In der Maschinenfabrik fanden viele Juden ein Ort, wo sie sich verstecken konnten. Auch sonst war Luckenwalde eine wichtige Anlaufstelle für flüchtende Juden, denn es gab hier neben der Fabrik viele private Verstecke. Ein Beispiel für solche Verstecke ist die 2-Zimmerwohnung der Familie Winkler, denn diese nahmen Eugen-Herman Friede, einen untergetauchten Juden aus Berlin bei sich auf.